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"Düsseldorf: Neues Leben im alten Kraftwerk" - Solinger Tageblatt [29.10.2011]


INDUSTRIE-ROMANTIK Die Thompson-Werke werden zum Treff für Mode und Gourmets. Rainer Wengenroth eröffnet in Kürze.
 

Von Helga Meister
 

Der Event-Gastronom Rainer Wengenroth wird als Erster in die Schwanenhöfe ziehen, die ehemalige Industriebrache von Dr. Thompson, dem Erfinder des Waschpulvers mit den zwei Schwänen als Markenzeichen. Wo das Kraftwerk der Firma lag, wird er das Restaurant Dr. Thompson’s auf 500 Quadratmetern eröffnen, mit Bar, Lounge und Bühne. Das Milieu aus Heizung und Dampf ist dem erfindungsreichen Hans Dampf der Gastroszene gerade recht.
 

„Wir wollen die wunderbare Kraftwerkshalle weitgehend erhalten, sie lebt von der Industrieromantik“, sagt der neue Pächter. Die erste Attraktion ist eine Bühne für kleine Livekonzerte mit Tangomusik, Flamenco oder Jazz. Eröffnet wird noch in diesem Jahr, wenn auch vorerst nur abends.


Im April kommt eine schwimmende Terrasse auf der Wasserfläche des ehemaligen Auffangbeckens hinzu, mit Tischen und Stühlen fürs Essen unter freiem Himmel. Schräg gegenüber soll eine Galerie einziehen. Vermietet ist das Werkstatthaus (2600 Quadratmeter). Hier zieht eine Kleinkunstbühne für Freunde des schrägen Humors und eines opulenten Menüs ein. Über dieser Bühne liegen die Büros von Personaldienstleistern.


Wengenroth erhält auch im sogenannten Vorstandshaus von Thompson Konkurrenz. Dort wird demnächst maritime und mediterrane Kost angeboten. Über diesem Lokal zieht die Otto Beisheim School of Management ein, die auf Platz Eins im Ranking der Managementschulen liegt. Das Hochlager an der Erkrather Straße erhält eine neue Fassade. Dort haben demnächst die Architekten der Schwanenhöfe, Busse und Geitler, ihr Büro in den oberen drei von sieben Etagen. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss sitzt ein großes Fitness-Zentrum, das mit einem Studieninstitut kooperiert. Letzteres will auf 2600 Quadratmetern Lehrgänge für Sport, Management und Gesundheit anbieten.


Diplomdesigner Thomas Walten, zugleich Geschäftsführer der Schwanenhöfe, meldet: „Wir können jetzt zu Ende bauen, denn über 50 Prozent der 37 000 Quadratmeter sind verkauft.“

 


Info: aus Solinger Tageblatt com 29.10.2011